„Kirche zieht Kreise“ endet mit Aktionstag der Evangelischen Jugend

Jugend feiert ErdballMit einem Aktionstag rund um den Eckensee vor der Stuttgarter Oper ist am Sonntag (13. Juli) die Festreihe zur Gründung des Evangelischen Kirchenkreises Stuttgart zu Ende gegangen. Die Evangelische Jugend in Stuttgart feierte damit den Zusammenschluss der ehemaligen vier Bezirksjugendwerke zu einem Jugendwerk, sagte der Sprecher der Evangelischen Jugend, Rolf Ahlrichs.

Nach der Fusion zu Beginn dieses Jahres haben sich bereits alle Gremien und Ausschüsse der Evangelischen Jugend Stuttgart neu zusammengesetzt, berichtete Gesamtleiter Jörg Titze. Die evangelische Jugend sei nun gegenüber der Stadt mit einer Stimme vertreten. „Wir haben eine Struktur gefunden, mit der wir an der Basis bleiben und gleichzeitig eine übergeordnete Ebene schaffen“, so Titze.

Auf die rund 3.000 Besucher warteten am Sonntag Aktionen wie eine Seilbrücke über den Eckensee, Märchenfloß und Kletterturm. Jugendgruppen des Kirchenkreises traten auf, wie die Jugendband Stuttgart Nord und die Hip-Hop-Tanzgruppen der Leonhardsgemeinde.

Zum Abschluss feierten rund 250 meist Jugendliche Gottesdienst. „Ihr seid wichtig“, ermutigte Schuldekan Friedemann Regner die Mitarbeiter in Jugend feiertFerienwaldheimen und Freizeiten. „Nur durch eure Hilfe können die Waldheime und Freizeiten zu einer wohltuenden Zeit für Kinder und Jugendliche werden.“ Mit schön gestalteten Ferienprogrammen könnte „Gottes große Menschenfreundlichkeit“ weitergegeben werden.

Zur Evangelischen Jugend Stuttgart zählen nach eigenen Angaben etwa 12.000 Kinder und Jugendliche in rund 300 Gruppen, Klubs, Initiativen und Aktionen. Das Angebot wird ermöglicht durch den Einsatz von rund 1.500 ehrenamtlichen Mitarbeitern und knapp 40 Jugendreferenten.

Dorothee Kolnsberg (epd) / Christoph Schweizer

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