Zu mir oder zu dir...

Erzieherinnen aus einem Vorstadt-Kindergarten sind bei einer Kultureinrichtung in der Innenstadt zu Gast, ein Posaunenchor grillt gemeinsam mit einer Jugendgruppe im Gemeindehausgarten - so oder auch ganz anders könnten die Begegnungen beim "Blind Date" im Kirchenkreis aussehen. Wer am 3. Juli auf wen trifft, erfahren alle Beteiligten erst kurzfristig. Das Moment der Überraschung steht im Vordergrund...

... so lautete unser Ankündigunstext. Im folgenden dokumentieren wir, was wirklich los war beim munteren "Kreise ziehen" im Kirchenkreis. Die Sammlung wächst noch:

′ne echte Überraschung

Blind Date Team BreakPost aus Degerloch:

"... Ich hab ne echte Überraschung erlebt am gestrigen Abend. Das Jugendwerk Degerloch machte als Gastgeber beim Blind Date mit. Kurz vor Beginn, wir waren gerade fertig mit herrichten, standen Pfarrerin Trauthig und Medienpfarrer Schweizer in der Tür und wollten Fotos machen von mir und den Jugendlichen. Aber nicht genug der Kirchenprominenz, denn als Gäste kamen: Dekan Dinkelaker mit seinen Konfirmanden und Stadtdekan Ehrlich mit Teilen seines Kirchengemeinderates.  Aus meiner Sicht, war der Abend echt gelungen. Wir haben Blind Date mit unserem Offenen Treff kombiniert und davon waren alle beeindruckt. Wollt ich euch einfach mitteilen. Gruß Micha Weisbach"

Mail aus S-Vaihingen: "Wir werden weiter Kreise ziehen"

"Das "Blind-Date-Treffen" war für die Frauengruppe des "Oberlinhauses" ein genussvoll, erlebter Erfolg, der noch viele Kreise ziehen wird. Erwartungsvoll, vorsichtig und neugierig bereiteten sich die Frauen unter der Leitung von Beate Stadel-Joskowitz und Gabriele Helbig auf das Treffen vor. Um beim Thema zu bleiben kamen natürlich auch nur kreisrunde Köstlichkeiten zur Bewirtung der Gäste auf den Tisch: Frikadellen, runde Kräcker mit Lachsaufstrich, Muffins, Zwiebelringe, Tomatensalat, Kirschen u.v.m. Die Gäste trafen dann auch pünktlich um 19.30h ein. Eine gemischte Gruppe von 10 Personen stellte uns zunächst vor ein Rätsel. Von weit her seien sie gekommen, und sie brachten Wasserr ihrer Heimat mit.

In einem Fühl- und Tastspiel bekamen wir dann Erbsen in die Hände gelegt, und mit viel Hilfe seitens der Gäste wurde das Rätsel des "Erbsenbrünnele" auf der Cannstatter Marktstrasse gelöst, auf dem der kleine nackte Richard von Weizsäcker als "Erbsenbüble" in aufrechter Pose zu bewundern ist. So lernten wir an diesem Abend den ökumenischen Gesprächskreis der Cannstatter Kirchengemeinde kennen. Nach dem genussvollen Essen gab es "kreisende Kennenlernspiele" und eine Malaktion zum Thema "Kreise ziehen". Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Kreistanz, und dann sollten die Gäste um 21.30h wieder nach Hause geschickt werden (laut Infoschreiben der Veranstaltungsleitung). Doch wir verwarfen alle Bestimmungen und blieben noch in gemütlicher Runde bis tief in die Nacht zusammen. Und damit nicht genug - wir werden nämlich weitere Kreise ziehen. Am 4. Oktober sind wir nach Cannstatt zum Gemeindekirchenkaffee eingeladen, und im nächsten Jahr gibt es von unseren Gästen eine Gegeneinladung, die wir auch gerne annehmen werden. 1x jährlich wollen wir uns nun zum Austausch treffen und freuen uns schon auf ein Wiedersehen. Hiermit möchten wir uns noch einmal für die Idee der Veranstaltung bedanken und insbesondere auch beim ökomenischen Gesprächskreis der Bad-Cannstatter Kirchengemeinde. Vielleicht gibt es ja noch weitere innovative Ideen seitens der Kirche! (Gabriele Helbig, S-Vaihingen)"

(Tipp der Redaktion: In S-Vaihingen ist am 9. Juli, 20 Uhr in der Schwabengalerie ein Gottesdienst zum Thema Glaube und Geld. Mit dabei: Klaus-Uwe Mühlenbruch, Vorstandsmitglied der Commerzbank, Kirchen-Verwaltungschef Kirchenpfleger Hermann Beck, Dekan Dr. Wolfgan Röhl, Pfarrerin Eveline Kirsch, Pfarrer Roland Spur. Musik: EcclesiJazz")

Mail aus Stammheim: "Das muss man wiederholen!"

Liebe Frau Trauthig,herzlichen Dank für dieses interessante und spannende Zusammentreffen gestern Abend. Sie haben Ihr Versprechen gehalten und uns zu einer unvergesslichen Begegnung verholfen. Mit der Sitzwache der evangelischen Kirche und deren Arbeit kommt man ja sonst so nicht in Berührung. Ich persönlich wusste bisher recht wenig über diese Einrichtung. Frau Seeger und Frau Kränzle haben ihre Arbeit sehr anschaulich und ausführlich vorgestellt und uns einen Einblick in diese wichtige Arbeit gewährt. Die vielen spontanen Fragen von uns Gästen haben gezeigt, dass es wichtig ist, dass sich solche Gruppen aktiv vorstellen und damit mehr ins Bewusstsein der Bürger rücken. Nur so werden weitere Ehrenamliche gefunden, die sich für diesen Dienst berufen fühlen. Bei einem kleinen Imbiss ergaben sich sehr angeregende Gespäche und die Zeit ging viel zu schnell vorbei…Auf dem Heimweg dachten wir, das müsste man wiederholen. Wir wollen Ihnen als Anregung weitergeben und Sie ermutigen, diese Aktion vielleicht einmal im Jahr anzubieten, es gibt bestimmt noch viele interessante Gruppen, von denen wir nichts wissen. Schenken Sie den Gruppen weiterhin die Möglichkeit auf diese Art im Kirchenkreis Kreise zu ziehen.

Der Stammheimer Hauskreis dankt Ihnen nochmals ganz herzlich für diese interessante Begegnung.

Herzliche Grüße

Reiner Krieg